"Dancing The Dream" by MJ 1992

Dancing The Dream by MJ 1992

 

 

 

"So the elephants March" / "Und die Elefanten ziehen weiter"

(„Dancing the dream“ by Michael Jackson published 1992)

Es gibt eigenartige Tatsachen über Elefanten zu schildern so wie diese hier:
Um überleben zu können dürfen Elefanten nicht fallen. Jedes andere Tier das stolpert kann wieder aufstehen, 
aber Elefanten schlafen auch im stehen. Wenn einer aus der Herde ausrutscht und fällt So ist er hilflos.
Er liegt auf der Seite und ist ein Gefangener seines eigenen Gewichtes. 
Obwohl die anderen Elefanten sich eng an ihn pressen und sich anstrengen um ihn wieder in die Höhe zu bringen. 
Es gibt sonst nichts anderes dass sie tun könnten. Mit langsamen schweren Atemzügen muß der gefallene Elefant sterben. 
Die anderen halten Wache, und bewegen sich langsam weiter. Das lernte ich aus dem Buch der Natur und ich wundere mich, 
wie richtig sie alles machen. Gibt es nicht noch einen anderen Grund warum Elefanten nicht fallen dürfen? 
Vielleicht haben sie es so beschlossen? Niemals zu fallen , lautete ihr Auftrag.

Als eines der weisesten und geduldigsten unter den Tierarten schlossen sie einen Pakt. 
Ich denke es muß vor Äonen von Jahren gewesen sein gegen ende der Eiszeit. 
In großen Herden bewegten sie sich quer über das Gesicht dieser Erde. 
Die Elefanten erspähten als erste den kleinen Menschen die im hohen Gras mit ihren Speeren umherstreiften. 
„ Welche Angst und Zorn diese Kreaturen haben dachten die Elefanten. Sie werden die Erde ganz für sich einnehmen wollen. 
Wir sind weise genug um das zu erkennen. Lass uns ein Beispiel für sie geben.“ 
Schließlich steckten die Elefanten ihre riesigen Köpfe zusammen und überlegten,
„Welches Beispiel könnten wir den Männern geben?“ Wir könnten ihnen zeigen dass unsere Kraft 
weit aus größer ist als die ihre, was gewiss der Wahrheit entspricht, daß sie so furchtbar sein können
um ganze Wälder zu entwurzeln. Oder wir könnten über diese Männer herrschen in dem wir ihre Felder zertrampeln
und ihre Hütten niederreißen . In Momente wo sich großer Frust breit macht könnten wild gewordene Elefanten 
zu all diesen Dingen fähig sein, aber als Gruppe steckten sie ihre Köpfe zusammen und beschlossen 
eine Botschaft auf freundliche Art diesen Männern zu übermitteln.

„Lasst uns ihnen unsere Ehrfurcht vor dem Leben zeigen“ sagten sie. Und von diesen Tag an 
wurden die Elefanten zu den leisesten, ruhigsten und geduldigsten Wesen. Sie lassen die Menschen
auf sich reiten und lassen sich wie Sklaven beschirren entrissen aus der Prärie wo sie einst als Herrscher regierten,
erlauben sie es Kindern zu ihren Zirkus- tricks zu lachen.

Die wichtigste Botschaft der Elefanten aber liegt in ihrer Bewegung . Sie wissen dass Bewegung für sie Leben bedeutet.
Dämmerung um Dämmerung, Zeitalter auf Zeitalter folgend, marschieren sie in der Herde weiter, 
eine große Masse Leben das niemals fällt, eine unaufhaltsame Stärke des Friedens.
Unschuldige Tiere vor den man nach all diesen vergangenen Zeiten nie etwas zu befürchten 
hatte werden zu tausenden niedergeschossen. Sie liegen verstümmelt im Staub verursacht 
durch unsere schamlose Habgier. Die großen männlichen Elefanten fallen zuerst weil ihre Stoßzähne 
zu Schmuckstücke verarbeitet werden. Dann werden die weiblichen Elefanten zum Fallen gebracht so
 dass man aus ihnen Trophäen machen kann. Die Babies fliehen schreiend vor dem Blut ihrer eigenen Mütter. 
Leise ohne jemand der sich um sie kümmert werden auch sie sterben und ihre Gebeine werden in der Sonne gebleicht. 

In mitten von so viel Sterben gaben die Elefanten nicht auf. Alles was sie taten; sie stampften in den Boden :
„das ist genug!“ Sie brauchten keine Geschoße, die Natur gab ihnen die Würde nieder zu liegen um ihre Ruhe zu finden, 
sie erinnerten sich an ihr Gelöbnis das ihnen bis heute heilig ist. A So marschieren die Elefanten weiter und jeder Tritt 
schlägt Worte aus dem Staub: „ Seid aufmerksam, lernt, liebt.“ Kannst du sie hören? Eines Tages werden wir beschämt sein.
Der Geist von tausenden Gebietern der Prärie wird uns sagen, „Wir hassen euch nicht
Aber habt ihr nicht gesehen dass wir willig waren zu fallen, so dass ihr kleine etwas niemals zu fallen braucht.“



ENGLISH:

"So the Elephants March" 

A curious fact about elephants is this: In order to survive, they mustn’t fall down. 
Every other animal can stumble and get back up again. But an elephant always stands up, even to sleep.
If one of the herd slips and falls, it is helpless. It lies on its side, a prisoner of its own weight.
Although the other elephants will press close around it in distress and try to lift it up again, 
there isn’t usually much they can do. With slow heaving breaths, the fallen elephant dies. 
The others stand vigil, then slowly move on.
This is what I learned from nature books, but I wonder if they are right. 
Isn’t there another reason why elephants can’t fall down? Perhaps they have decided not to.
Not to fall down is their mission. As the wisest and most patient of the animals, they made a pact — 
I imagine it was eons ago, when the ice ages were ending. Moving in great herds across the face of the earth, 
the elephants first spied tiny men prowling the tall grasses with their flint spears.
“What fear and anger this creature has,” the elephants thought. “But he is going to inherit the earth.
We are wise enough to see that. Let us set an example for him.”

Then the elephants put their grizzled heads together and pondered. What kind of example could they show to man? 
They could show him that their power was much greater than his, for that was certainly true. 
They could display their anger before him, which was terrible enough to uproot whole forests. 
Or they could lord it over man through fear, trampling his fields and crushing his huts.
In moments of great frustration, wild elephants will do all of these things, but as a group, 
putting their heads together, they decided that man would learn best from a kinder message.

“Let us show him our reverence for life,” they said. And from that day on, elephants have been silent, 
patient, peaceful creatures. They let men ride them and harness them like slaves. 
They permit children to laugh at their tricks in the circus, exiled from the great African plains 
where they once lived as lords.
But the elephants’ most important message is in their movement. For they know that to live is to move. 
Dawn after dawn, age after age, the herds march on, one great mass of life that never falls down, 
an unstoppable force of peace.

Innocent animals, they do not suspect that after all this time, they will fall from a bullet by the thousands.
They will lie in the dust, mutilated by our shameless greed. The great males fall first, 
so that their tusks can be made into trinkets. Then the females fall, so that men may have trophies. 
The babies run screaming from the smell of their own mothers’ blood, but it does them no good to run from the guns.
Silently, with no one to nurse them, they will die, too, and all their bones bleach in the sun.

In the midst of so much death, the elephants could just give up. All they have to do is drop to the ground. 
That is enough. They don’t need a bullet: Nature has given them the dignity to lie down and find their rest.
 But they remember their ancient pact and their pledge to us, which is sacred.

So the elephants march on, and every tread beats out words in the dust: “Watch, learn, love. Watch, learn, love.
”Can you hear them? One day in shame, the ghosts of ten thousand lords of the plains will say, 
“We do not hate you. Don’t you see at last? We were willing to fall, so that you, 
dear small ones, will never fall again.”


YOUTUBE VIDEO:
http://youtu.be/g6ztGAAb0wM
 
 
 
PLANET ERDE 

Planet Erde, mein Zuhause, mein Ort
Eine kapriziöse Anomalie im Meer des Weltraums!
Planet Erde, schwebst du (einfach so) vorbei,
Eine Wolke aus Staub,
Eine kleine Kugel, im Begriff zu zerfallen
Ein Stück Metall, zum Verrosten bestimmt?
Ein Bruchstück Materie in sinnloser Leere
Ein einsames Raumschiff, ein großer Asteroid?

Kalt wie ein Fels ohne Schatten,
Zusammengehalten mit etwas Leim?
Etwas sagt mir: Das ist nicht wahr!
Du bist mein Schatz, sanft und blau.
Sorgst du dich? Nimmst du Anteil
An den tiefsten Gefühlen meines Herzens, 
Zärtlich im Windhauch, streichelnd und ganz
lebendig mit Musik, die meine Seele erfüllt.

In meinen Adern spürte ich das Geheimnis
Der Zeitkorridore, der Geschichtsbücher,
Lebendige Gesänge aus alter Zeit, die in meinem Blut pochen,
Tanzten den Rhythmus von Ebbe und Flut,
Deine Nebelwolken, dein elektrischer Sturm 
Waren turbulente Stürme in mir. 
Ich kostete das Salz, das Bittere, das Süße
Jeder Begegnung, der Leidenschaft, der Hitze.
Deine eklatante Farbe, dein Duft, dein Geschmack 
Haben meine Sinne erfreut, jenseits aller Hast.
In deiner Schönheit erkannte ich das "Wie" 
Zeitlicher Wonne, dieser Augenblick des "Jetzt".

Planet Erde, schwebst du (einfach so) vorbei,
Eine Wolke aus Staub,
Eine kleine Kugel, im Begriff zu zerfallen
Ein Stück Metall, zum Verrosten bestimmt?
Ein Bruchstück Materie in sinnloser Leere
Ein einsames Raumschiff, ein großer Asteroid?

Kalt wie ein Fels ohne Schatten,
Zusammengehalten mit etwas Leim?
Etwas sagt mir: Das ist nicht wahr!
Du bist mein Schatz, sanft und blau.
Sorgst du dich? Nimmst du Anteil
An den tiefsten Gefühlen meines Herzens, 
Zärtlich im Windhauch, streichelnd und ganz
lebendig mit Musik, die meine Seele erfüllt.

Planet Erde, so sanft und blau,
Dich liebe ich von ganzem Herzen
 
 
 ♥ ♥ EINST WAREN WIR DA ♥ ♥
 

Vor dem Anfang, vor der Gewalt
Vor der Qual zerbrochener Stille
Tausend Sehnsüchte, niemals geäußert
Schmerzen vor Sorge, gewaltsam erstickt

Doch ich habe es gewählt, auszubrechen und frei zu sein
Zerschneide die Seile
und so kann ich die Fesseln sehen, die mich
in Erinnerung von Schmerz gefangen halten
Diese Urteile, Interpretationen, die mein Gehirn überschütten

Diese eiternden Wunden sind nur zögernd verheilt
An ihre Stelle trat ein neues Leben an
Dieses einsame Kind, das immer noch sein Spielzeug umklammert,
Hat seinen Frieden gemacht und seine Freude wieder entdeckt

Wo es keine Zeit gibt, ist Unsterblichkeit hell
Wo Liebe im Überfluss ist, existiert keine Angst
Das Kind ist da, um seine Magie zu weben,
Sein Leben voll Sorgen, einst so traurig, zurückzulassen

Jetzt ist es bereit, zu teilen
Bereit zu lieben, aufzupassen, dass sein Herz sich entfaltet,
Nichts zurückzuhalten

Komm mit ihm, wenn du dich traust.

 
 

♥ Das zauberhafte Kind Teil2 ♥

Das zauberhafte Kind fühlte einen Schmerz
Ferne Erinnerung, ein losgelöster Gedanke
in den Farben, den Formen, dem Aufruhr
Dort schien ein Geheimnis, so fein die Spur
Hinter dem Wind, dem Sturm, dem Orkan
in dem Grabtuch, jenseits des Todes.

Den Blicken verborgen in magischem Muster
Schien eine Kraft, für ihn nicht ergründbar
Verspielt die Musik und der Rythmus
Er tanzte in Wonne zum pulsierenden Schlag
Er spürte weder Kälte noch Hitze
Auf des Berges Höhe war sein Thron.

Fremde kamen, sie schalten sein Jauchzen
Sie meckerten und spotteten im Versuch zu zerstören
Das vermeintlich vermessene Spiel
Brutal ihre Pfeile, sie suchten zu plündern
zu Tode zu würgen das harmlose Wunder.

Das Kind aber kämpfte, es trotzte dem Schelten
Wieder und wieder dem brausenden Donner
Sie brachen es nicht trotz aller Attacken
Nicht einer der Stacheln vermochte
Die göttliche Liebe des Kindes zu stehlen
Das Suchen des Kindes begriffen sie nicht
Und klagten es an und nannten es verrückt.

Allem stand hielt die mysterische Kraft
Das zauberhafte Kind wuchs mutig heran
Es tauchte tief ein in seine Seele
Und entdeckte in Verzückung sein Ziel
in ihm war ein unendlicher Horizont
Die mysteriöse Kraft, die Hoffnung der Menschheit
Durchdrang die Maske des Seins
Und in der Stille jenseits allen Sehens
War ein Feld der Macht und Ehrfurcht
Mit anderen Kindern, losgelassen eine Flutwelle,
Die die Welt ändern sollte.

Der Junge war bereit, sich zu beweisen
Zu säen, den Pflug zu ergreifen
Mühelos leicht, ohne Seufzen
Ohne eine Träne, ganz ohne Schrei
In stiller Vollkommenheit
Unter Gottes Führung
Gemeinsam zu singen als eine Stimme
Die Flut aufzuhalten, diesen Ort zu formen.

Zauberhafte Kinder, sorgt euch nicht wie
Zögert nicht, dies hier ist jetzt der Moment.

 

♥ Die letzte Träne ♥

Deine Worte stachen direkt in mein Herz und ich weinte schmerzhafte Tränen.
"Geh weg!" rief ich. "Das sind die letzten Tränen, die ich je um dich weinen werde."
Du gingst.
Ich wartete Stunden, doch du kamst nicht zurück.Ganz allein in dieser Nacht weinte ich Tränen der Enttäuschung.
Ich wartete Wochen, aber du hattest nichts zu sagen.Ich gedachte deiner Stimme und ich weinte Tränen der Einsamkeit.
Ich wartete Monate, doch du gabst mir kein Zeichen.In den Tiefen meines Herzens weinte ich Tränen der Verzweiflung.

Wie seltsam, dass all diese Tränen die Verletzlichkeit nicht wegwaschen konnten!Dann durchbohrte ein Gedanke

der Liebe meine Verbitterung.Ich erinnerte deiner im Sonnenlicht, mit einem Lächeln, so süß wie Maiwein.

Eine Träne der Dankbarkeit suchte sich ihren Weg und wie durch ein Wunder warst du zurück.

Sanfte Finger berührten meine Wangen und du beugtest dich über mich für einen Kuss.
"Warum bist du gekommen?" flüsterte ich.

"Um deine letzte Träne wegzuwischen", antwortetest du."Die eine, die du für mich aufgehoben hattest."

 

 ♥ Liebe ♥

Die Liebe zu beschreiben ist eine drollige Sache. Sie ist so einfach zu empfinden, jedoch äußerst heikel,

will man über sie sprechen. Ähnlich wie Seife in der Badewanne - sie liegt in deiner Hand, bis du sie zu fest hältst.

Manche Menschen verbringen ihr Leben mit der Suche nach Liebe außerhalb ihrer selbst. Sie denken,

sie müssen sie an sich reißen, um sie zu besitzen. Doch die Liebe entgleitet ihnen wie jenes nasse Stück Seife.

Die Liebe festzuhalten ist nicht falsch, doch du musst lernen, sie sachte zu halten, und zärtlich. Lass sie fliegen,

wenn sie will. Denn wenn man es ihr ermöglicht, frei zu sein, dann macht die Liebe das Leben lebendig, fröhlich,

und frisch. Sie ist der Antrieb und die Energie, die meine Musik, meinen Tanz, die alles anspornt.

Solange die Liebe in meinem Herzen ist, ist sie überall.

 

 ♥ Wie ich Musik mache ♥

Die Menschen fragen mich, wie ich Musik mache. Ich sage ihnen, ich gehe einfach hinein.

Es ist, als würde man in einen Fluß springen und sich der Strömung hingeben.

Jeder Moment in diesem Fluß hat sein ganz eigenes Lied.

Darum verweile ich im Augenblick und lausche.

Was ich höre, ist niemals das Gleiche. Ein Spaziergang durch den Wald bringt ein leichtes,

knisterndes Lied mit sich: Blätter rascheln im Wind, Vögel zwitschern und Eichhörnchen schimpfen,

Zweige knacken unter den Füßen, und das Pochen meines Herzens hält alles zusammen.

Wenn du dich der Strömung überlässt, dann ist die Musik innen und außen, und beide sind eins.

Solange ich dem Augenblick lauschen kann, werde ich immer Musik in mir haben.

 

 

♥ Vertrauen ♥

Als ich einmal Eichhörnchen im Park fütterte, bemerkte ich ein kleines, das mir nicht zu

trauen schien. Während die anderen nahe genug herankamen, um aus meiner Hand zu fressen,

hielt dieses Eichhörnchen Abstand. Ich warf eine Erdnuss in seine Richtung.

Es bewegte sichlangsam darauf zu, ergriff sie ängstlich und lief davon.

Beim nächsten Mal muss es wohl weniger verängstigt gewesen sein, denn es kam ein wenig näher heran.

Je sicherer es sich fühlte, desto mehr vertraute es mir. Schließlich saß es, ebensomutig wie jedes andere Eichhörnchen,

direkt zu meinen Füßen und schrie nach der nächsten Erdnuss. So ist Vertrauen - es scheint immer auf Vertrauen

in sich selbst hinauszulaufen. Andere können die Angst nicht für dich überwinden; du selbst musst es tun.

Das ist schwer, denn Ängste und Zweifel haben dich fest im Griff. Wir haben Angst vor Zurückweisungen,

und davor, aufs Neue verletzt zu werden. Und so wahren wir einen Sicherheitsabstand. Wir denken,

uns von anderen fernzuhalten würde uns schützen; doch das funktioniert nicht. Es gibt uns nur das Gefühl,

allein und ungeliebt zu sein.Selbstvertrauen beginnt damit, zu verstehen, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben.

Angst zu haben ist nicht das Problem, denn jeder fühlt sich manchmal ängstlich und unsicher. Das Problem ist,

nicht ehrlich genug zu sein, die Angst zuzulassen. Akzeptiere ich meine eigenen Zweifel und meine Unsicherheit,

so bin ich aufgeschlossener für andere Menschen. Je näherich mir selbst komme, desto stärker werde ich, da ich begreife,

dass mein wirkliches Selbst soviel größer ist als jede Angst.Nimmt man sich selbst vollständig an,

erlangt auch das Vertrauen Vollkommenheit.Menschen werden nicht länger getrennt sein,

denn es existieren keine inneren Trennungen mehr.Und in dem Raum, wo einst die Angst lebte,

darf nun die Liebe wachsen.

 

 

♥ Unschuld ♥

Es ist leicht, Unschuld mit Einfältigkeit oder Naivität zu verwechseln. Wir alle wollen weltgewandt erscheinen;

wir alle wollen souverän erscheinen. Unschuldig zu sein, bedeutet, "unnormal“ zu sein.

Dennoch liegt eine tiefe Wahrheit in der Unschuld. Ein Baby schaut in die Augen seiner
Mutter, und alles, was es sieht, ist Liebe.
Wenn die Unschuld schwindet, nehmen komplexere Dinge ihren Platz ein. Wir denken,

wir müssen andere überflügeln und Pläne schmieden, um zu erlangen, was wir wollen.

Wir beginnen, eine Menge Energie dafür aufzuwenden, uns selbst zu schützen.

Dann entwickelt sich das Leben zu einem Kampf. Die Menschen haben keine andere Wahl, als clever zu sein.

Wie sonst können sie überleben?

Im Prinzip bedeutet Überleben, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind, und zu reagieren.

Es bedeutet, aufrichtig zu sein. Und das ist es, was Unschuld ist. Einfach und vertrauensvoll wie ein Kind zu sein, unvoreingenommen und nicht auf einem begrenzten Standpunkt verharrend.

In einem Muster aus Denken und Reagieren gefangen zu sein, lähmt die Kreativität.

Die Frische und die Magie des Augenblicks geht verloren. Besinnt man sich darauf, unschuldig zu sein,

dann wird diese Frische niemals vergehen.

 

 

♥ Zwei Vögel ♥

Es ist schwer, ihnen zu sagen, was ich für dich empfinde. Sie sind dir niemals begegnet, und
niemand kennt dein Bild. Wie also könnten sie je dein Mysterium verstehen?
Lasst uns ihnen einen Hinweis geben:
Zwei Vögel sitzen in einem Baum, der eine pickt Kirschen, während der andere zuschaut.
Zwei Vögel fliegen durch die Lüfte. Das Lied des einen sinkt kristallklar vom Himmel,
während der andere in Stille verharrt. Zwei Vögel kreisen im Sonnenlicht
der eine fängt das Licht in seinen Silberfedern ein, während der andere Schwingen der
Unsichtbarkeit ausbreitet Es ist leicht zu erraten, welcher Vogel ich bin, dich jedoch werden sie niemals finden.
Es sei denn... Es sei denn, sie wissen bereits um jene Liebe, die niemals sich einmischt, die von jenseits
beobachtet, die frei atmet in der unsichtbaren Luft. Süßer Vogel meiner Seele, dein Schweigen ist so kostbar.

Wie lange wird es wdauern, bis die Welt dein Lied in meinem hört?

Oh, ich hungere nach diesem Tag.

 

 

♥ Tanz des Lebens ♥

Ich kann dem Mond nicht entkommen. Seine sanften Strahlen drängen die Schleier der Nacht beiseite.


Ich muss es nicht einmal sehen - seine kühle blaue Energie fällt auf mein Bett und ich setze mich auf.

Ich laufe durch den dunklen Korridor und lasse die Tür aufschwingen, nicht um mein Heim zu verlassen,

sondern um zurückzukehren. "Mond, hier bin ich!" rufe ich.

"Gut" antwortete er. "Dann zeig uns jetzt einen kleinen Tanz." Mein Körper jedoch hat längst angefangen,

sich zu bewegen, lange bevor er überhaupt etwas sagte. Wann hatte das begonnen? Ich kann mich nicht erinnern -

mein Körper hat sich von jeher bewegt.
Seit meiner Kindheit habe ich auf diese Weise auf den Mond reagiert, sein Lieblings- Verrückter, und nicht nur seiner.

Die Sterne ziehen mich an, sind mir nahe genug, dass ich ihr funkelndes Spiel durchschaue. Sie tanzen ebenfalls,

mit sanften Bewegungen ihrer Moleküle, die meine Atome im selben Takt hüpfen lassen.

Mit weit geöffneten Armen gehe ich auf das Meer zu, das einen weiteren Tanz in mir hervorbringt.

Tanzen im Mondlicht ist langsam und sanft wie blaue Schatten auf einer Wiese. Wenn die Brandung donnert,

dann höre ich das Herz der Erde, und das Tempo nimmt zu. Ich fühle die Delfine im weißen Schaum springen,

sie versuchen zu fliegen, und fliegen beinahe, wenn die Wellen hoch zum Himmel wogen.


Ihre Schwanzflossen hinterlassen Lichtbögen als leuchtendes Plankton in den Wellen.

Eine Gruppe kleiner Fische steigt auf, aufblitzendes Silber im Mondlicht wie ein neues Sternbild.


"Ah!" sagt das Meer "Nun haben wir eine Schar versammelt."

Ich laufe am Strand entlang, fange die Wellen mit einem Fuß ein und weiche ihnen mit dem anderen aus.

Schwach höre ich knackende Geräusche - hunderte ängstliche Sandkrabben tauchen sicherheitshalber

in ihren Löchern unter.
Ich renne jetzt, manchmal auf meinen Zehen, und manchmal mit Volldampf. Ich werfe meinen Kopf zurück,

und ein wirbelnder Nebel sagt: "Schnell jetzt, dreh dich!“

Grinsend, meinen Kopf duckend, um im Gleichgewicht zu bleiben, beginne ich, mich so wild zu drehen,

wie ich kann.
Dies ist mein Lieblingstanz, denn er birgt ein Geheimnis. Je schneller ich herumwirble, desto ruhiger bin ich innerlich.

Mein Tanz ist voller Bewegung nach außen, und in meinem Inneren ist Stille. So sehr ich es liebe, Musik zu machen,

es ist die ungehörte Musik,

die niemals stirbt. Und die Stille ist mein wirklicher Tanz, obwohl sie sich nie bewegt.

Sie tritt beiseite,

mein Choreograph der Gnade, und segnet jeden Finger und jeden Zeh.

Nun habe ich den Mond vergessen, und das Meer und die Delfine, 

aber ich spüre ihre Freude mehr denn je zuvor.
Ob weit entfernt wie ein Stern oder nah wie ein Sandkorn, das Dasein erhebt sich schimmernd im Licht.

Ich könnte darin für immer bleiben, es ist so liebevoll und warm.


Doch sobald man es berührt, schießt Licht aus der Stille heraus.

Es lässt mich erschauern und fesselt mich, und ich weiß, es ist mein Schicksal, anderen zu zeigen,

dass dieses Schweigen, dieses Licht, dieser Segen mein Tanz ist. Ich nehme dieses Geschenk an,

nur, um es weiterzuschenken.


"Schnell, gib!“ sagt das Licht.

Wie nie zuvor versuche ich, zu gehorchen, neue Schritte, neue Gesten der Freude zu erfinden.

Mit einem Mal fühle ich, wo ich bin, ich laufe zurück, den Hügel hinauf.
Das Licht in meinem Schlafzimmer brennt. Es zu sehen, bringt mich wieder herunter.

Ich beginne, mein pochendes Herz, die Trägheit meiner Arme, das warme Blut in meinen Beinen zu fühlen.

Meine Zellen wollen langsamer tanzen. "Können wir ein wenig gehen?" fragen sie. "Es ist ziemlich wild gewesen."
"Natürlich." Ich lache und verlangsame die Geschwindigkeit zu einem leichten Schlendern.

Ich drehe den Türknopf, leicht keuchend, und freue mich, dass ich müde bin.
Zurück ins Bett kriechend, denke ich über etwas nach, das mich immer erstaunt hat.
Sie sagen, dass einige der Sterne, die wir dort oben sehen, gar nicht wirklich dort sind.

Ihr Licht braucht Millionen von Jahren, um uns zu erreichen, und alles, was wir tun,

ist, in die Vergangenheit zu schauen, in einen längst vergangenen Augenblick,

als jene Sterne noch scheinen konnten.
"Aber was tut ein Stern, nachdem er aufgehört hat, zu scheinen?" frage ich mich. "Vielleicht stirbt er."

"Oh nein" sagt eine Stimme in meinem Kopf. "Ein Stern kann niemals sterben.

Er verwandelt sich in ein Lächeln und fließt zurück in die kosmische Musik, in den Tanz des Lebens."
Ich mag diesen Gedanken, der letzte, den ich habe, bevor sich meine Augen schließen.

Mit einem Lächeln verschmelze ich selbst mit der Musik.

 

 

♥ Der im Spiegel ♥

Ich wollte die Welt verändern, also stand ich morgens auf und sah in den Spiegel.

Der darin sah mich an und sagte: es ist nicht mehr viel Zeit. Die Erde ist von Schmerz bedeckt.

Kinder hungern. Nationen bleiben durch Missgunst und Hass geteilt. Überall sind Luft und Wasser

hoffnungslos verschmutzt.

Tu etwas!
Der im Spiegel fühlte sich sehr wütend und verzweifelt. Alles sah nach einem Chaos aus, einer Tragödie,

einer Katastrophe. Ich dachte, er muß recht haben. Fühlte ich mich nicht auch furchtbar wegen dieser Dinge,

genau wie er? Der Planet war dabei aufgezehrt und weggeworfen zu werden.

Mir das Leben auf der Erde für die nächste Generation vorzustellen beängstigte mich.

Es war nicht sehr schwer die guten Menschen zu finden, die die Probleme der Erde lösen wollten.

Als ich ihren Lösungen lauschte dachte ich: Da ist soviel guter Wille, soviel Besorgnis.

Nachts, bevor ich zu Bett ging, sah mich der im Spiegel ernst an. ”Wir werden was erreichen” sagte er “

wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt”.

Aber es trägt nicht jeder seinen Teil dazu bei. Manche tun es, aber können sie die Flut aufhalten?

Sind Leid, Hunger, Hass und Umweltverschmutzung dabei gelöst zu werden?

Nur allein durch den Wunsch würden wir es nicht erreichen - Das wußte ich.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, sah der im Spiegel verwirrt aus. “Vielleicht ist es hoffnungslos” flüsterte er.

Dann bekam er einen verschmitzten Blick und zuckte mit den Schultern “ Aber du und ich, wir werden überleben.

Wenigstens wir machen alles richtig.”

Ich fühlte mich sonderbar, als er das sagte. Hier lief etwas verkehrt. Mir kam ein leiser Verdacht,

der mir vorher nie so klar war. Was, wenn der im Spiegel gar nicht ICH bin? Er fühlt ganz anders.

Er sieht die Probleme irgendwo “da draussen”, die zu lösen sind. Vielleicht werden sie es, vielleicht auch nicht.

Er kommt damit zurecht. Aber ich fühle nicht so - die Probleme sind nicht “da draussen”,

nicht wirklich. Ich fühle sie in mir.
Ein weinendes Kind in Äthiopien, eine Seemöve, die sich in einer Öllache erbärmlich abmüht,

ein gnadenlos gejagter Berggorilla, ein Kindersoldat, zitternd vor Schreck als die Flugzeuge

über ihn hinwegdonnern. Passiert das nicht alles in mir, wenn ich davon sehe und höre?

Als ich das nächste mal in den Spiegel sah, hatte der darin angefangen zu verblassen.

Eigentlich war es nur ein Bild. Es zeigte mir eine einsame Person, schön verpackt in Haut und Knochen.

Hatte ich echt gedacht, DU wärest ICH? Ich wunderste mich. Ich bin nicht so einsam und ängstlich.

Der Schmerz des Lebens berührt mich, aber die Lebensfreude ist so viel stärker. Und das allein ist heilsam.

Das Leben selbst ist das Heilmittel für alles Leben. Und das beste was ich für die Erde tun kann,

ist ihr ein liebevolles Kind zu sein.

Der im Spiegel zuckte zusammen und wandt sich. Er hatte nicht so viel über Liebe nachgedacht.

Probleme zu erkennen war viel einfacher, denn Liebe bedeutet vollständige Aufrichtigkeit zu sich selbst. Autsch!

Oh mein Freund, flüsterte ich ihm zu, denkst du, irgendetwas könnte Probleme ohne Liebe lösen?

Der im Spiegel war sich nicht sicher. Solange einsam zu sein, ohne in andere zu vertrauen und ohne Vertrauen

entgegengebracht zu bekommen, neigte er dazu, sich von der Realität zu entfernen. 

Ist Liebe wirklich wahrhaftiger wie Schmerz? fragte er.

Ich kann nicht versprechen, daß es so ist. Aber es könnte sein. Lass es uns entdecken, sagte ich.

Mit einem Grinsen berührte ich den Spiegel. Lass uns nicht wieder einsam sein. Möchtest du mein Partner sein?

Ich hörte, wie ein Tanz begann. Komm. Der im Spiegel lächelte scheu. Er erkannte,

daß wir die besten Freunde sein könnten. Zusammen könnten wir jeden Tag viel friedlicher,

liebevoller und aufrichtiger sein.

Würde das die Welt verändern? Ich denke, es würde, denn Mutter Erde will, daß wir glücklich sind

und sie lieben und sich um sie kümmern. Sie braucht furchtlose Menschen an ihrer Seite, deren Mut daher kommt,

daß sie Teil von ihr sind, wie ein Baby, das den Mut hat loszulaufen, weil die Mutter ihm die Arme

entgegenstreckt um es aufzufangen. Dann ist der im Spiegel voller Liebe für mich und für sich,

und für die Angst bleibt kein Raum. Wenn wir ängstlich und kopflos sind, dann hören wir auf,

das Leben, uns und die Erde zu lieben. Wir werden voneinander getrennt.

Doch wie soll man der Erde zu Hilfe eilen, wenn man sich nicht mit ihr verbunden fühlt?

Vielleicht sagt die Erde uns, was sie braucht, aber wenn wir nicht zuhören,

fallen wir zurück in unsere eigenen Ängste und Panik.

Eins weiß ich gewiß: Wenn ich mich als Kind der Erde fühle, bin ich niemals einsam.

Ich muß nicht an meinem persönlichen Überleben hängen, solange mir jeden Tag bewußt ist,

das alles Leben in mir ist. Die Kinder mit ihrem Schmerz, die Kinder mit ihrer Freude.

Der Ozean, der sich unter der Sonne ausbreitet, der Ozean der leidet unter schwarzem Öl.

Die Tiere die sich fürchten und gejagt werden, die Tiere die vor schierer Lebensfreude überschäumen.

Dieses Gefühl für die Welt ist es, was ich immer in mir spüren möchte.

Der im Spiegel hat manchmal seine Zweifel. Deshalb gehe ich liebevoll mit ihm um.

Jeden morgen berühre ich den Spiegel und flüstere:

Oh mein Freund. Ich höre einen Tanz. Möchtest du mein Partner sei? KOMM.

  

 ♥ Ekstase ♥

Ich wurde geboren, um unsterblich zu sein Glücklich zu leben und niemals zu weinen

Die Wahrheit zu sagen und niemals zu lügen Meine Liebe ohne Seufzen zu teilen

Meine Arme auszustrecken ohne Einschränkung Dies ist mein Tanz, dies ist mein Rausch

Es ist kein Geheimnis, kannst du´s nicht sehen? Warum können wir nicht alle in Ekstase leben?

Ekstase - Ekstase Warum können wir nicht alle In Ekstase leben?

Ohne Schuld und ohne Reue Bin ich hier, um Schlechte Erinnerungen an erdachte Sünden

In allen Freunden und Verwandten Zu vergessen. Wir sind gekommen,

um Die Befreiung von all unseren Ängsten zu feiern Von allen Ahnungen und jeder Saat Jedes Trennende,

jedem Glauben, jeder Prinzipien. Diese Entfremdung, Zerrissenheit, Abscheulichkeit

Der Abtrennung, Ausbeutung, Vereinsamung Diese Unmenschlichkeit und Hysterie,

dieser vollkommene Wahnsinn Dieser Zorn, die Furcht und überströmende Traurigkeit Zerschundene Umwelt,

mutwillige Zerstörung Die Krankheit des Lebens, die Einengung der Natur bedrohte Arten,

Umweltverschmutzung Löcher in der Ozonschicht, den Lösungen trotzend... Sie wissen nicht um den Funken,

der in meinem Inneren leuchtet Das gleiche Feuer, das in jedem Mann, jedem Kind und jeder starken Mutter glüht.

Wir sind gekommen, um Die Befreiung von all unseren Ängsten zu feiern Von allen Ahnungen

und jeder Saat Jedes Trennende, jedem Glauben, jeder Prinzipien. Wir sind frei,

laß uns in die Unendlichkeit fliegen Bis zum Himmel und darüber hinaus Denn wir wurden geboren,

um unsterblich zu seinGlücklich zu leben und niemals zu weinen Um die Wahrheit zu sagen und niemals zu lügen

Unsere Liebe ohne Seufzen zu teilen Meine Arme auszustrecken ohne Einschränkung

Dies ist unser Tanz, dies ist unser Rausch Es ist kein Geheimnis, kannst du´s nicht sehen?

Warum können wir nicht alle in Ekstase leben? Ekstase -

Ekstase Warum können wir nicht alle In Ekstase leben...?

 

DANCING THE DREAM - ORIGINAL BOOK - ENGLISH

http://www.amazon.de/DANCING-DREAM-Michael-Jackson/dp/0385422776/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1310648993&sr=8-2